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Grüne in Eutin. Jetzt. Für Morgen. |
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Gleich nach der Veröffentlichung der Pläne für eine Holzverstromungsanlage der Stadtwerke Eutin GmbH hat sich ihr grünes Aufsichtsratsmitglied Henning von Schöning am 18. September 2009 zu Wort gemeldet. Die just in jener Woche erfolgte Streichung der Mittel für ein Klimaschutzkonzept im Finanzausschuss der Gemeinde Malente hat er auch gleich kommentiert: |
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Energie aus schnell wachsenden UmtriebshölzernDie Grünen begrüßen die Pläne der Stadtwerke Eutin für die Errichtung einer Anlage zur Gewinnung von Wärme und Strom aus schnell wachsenden Umtriebshölzern. Die Gewinnung von Energie aus Biomasse, die von Maismonokulturen stammt, sehen die Grünen aus Gründen des Naturschutzes kritisch, aber Holzplantagen halten sie für eine gute Alternative. Die Grünen sehen das innovative Projekt als große Chance für Eutin und den Klimaschutz. Henning von Schäning ist auch in seiner Funktion als Mitglied im Aufsichtsrat der Eutiner Stadtwerke GmbH an einem Dialog mit möglichen Kritikern aus den Naturschutzverbänden interessiert: Von dort erhoffe ich mir wertvolle Hinweise, wie der Anbau schnell wachsender Weiden und Pappeln sowie die Holzernte so durchgeführt werden kann, dass Flora und Fauna geschont werden. Aber das grundsätzliche Ja der Grünen zu diesem Projekt wird Bestand haben; denn an unserem Ziel, weg von der Atomkraft und der Kohlewirtschaft sowie hinein in die erneuerbaren Energien zu gehen, lassen wir nicht rütteln. |
Klimaschutz dient der HaushaltskonsolidierungDie Eutiner Grünen kritisieren den Beschluss des Malenter Finanzausschusses, den kommunalen Eigenanteil für das Klimaschutzkonzept aus dem Nachtragshaushalt zu streichen. Insbesondere die Begründung, dass die sich daraus ergebenden Maßnahmen zu teuer seien, können die Grünen nicht teilen. Die Energie- und Rohstoffpreise werden mittel- und langfristig stark steigen. Deshalb wird es richtig teuer werden, nicht bald in Maßnahmen zur Energieeinsparung zu investieren. Während der Kämmerer der Stadt Eutin seine Stadtvertreter dankenswerterweise über den Inhalt der Konsolidierungsliste des Innenministeriums informiert hat, scheint das in Malente unterblieben zu sein. Darin werden die Städte und Gemeinden zu einem kontinuierlichen Energie- und Kostencontrolling für die kommunalen Liegenschaften sowie zur Nutzung von Einsparpotenzialen bei der Straßenbeleuchtung angehalten. Genau dafür brauchte die Gemeinde ein Klimaschutzkonzept, und da hätten die Kommunalpolitiker der Gemeinde Malente die einmalige Gelegenheit gehabt, es bezuschusst zu bekommen. Die Eutiner Grünen kann dem Nein aus Malente indes auch etwas Positives abgewinnen: Unser ursprünglicher Wunsch, ein Klimaschutzkonzept für die gesamte Holsteinische Schweiz zu erstellen, hat bisher nur zu Verzögerungen geführt. Jetzt ziehen wir das Klimaschutzkonzept für Eutin und Süsel allein durch. Von Bremsern in den Nachbargemeinden brauchen wir uns nun nicht mehr aufhalten zu lassen. |
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