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Zur Diskussion um die Benennung einer neuen Straße in Eutin-Neudorf hat Henning von Schöning am 25. Mai 2010 diese Pressemitteilung geschrieben:Perla ist als Straßenname lächerlichDie Eutiner Grünen unterstützen den Vorschlag des Neudorfer Dorfvorstandes, erst nach der Versammlung der Neudorfer Dorfschaft am 8. Juli die Entscheidung über die Benennung einer neuen Straße zu treffen Sowohl viele Bürger in Neudorf als auch die Eutiner Grünen finden den Namen Perla lächerlich. Den Namen Perla tragen schon eine Sprühstärke für Herrenoberhemden und ein italienischer Hersteller knapper Damenunterwäsche. Straßen in Eutin und Neudorf sollten lieber nach historisch gewachsenen und zweifelsfrei belegbaren Flurbezeichnungen oder nach verdienten Persönlichkeiten aus der Stadt benannt werden. Wendfeld oder Louise-Wagner-Weg wären daher Namen, die bei den Eutiner Grünen auf Zustimmung stoßen. Übrigens würde sich der Bauausschuss mit einer Beschlussempfehlung für die Stadtvertretung zugunsten von Perla keinen Gefallen tun, sondern sich selber ein kulturelles Armutszeugnis ausstellen. Mit Fug und Recht würde nach so einer merkwürdigen Entscheidung gefordert werden, dass künftig ausschließlich die Dorfschaft und der Kulturausschuss über die Benennung von Straßen, Wegen und Plätzen beraten sollen. Straßennamen haben schließlich etwas mit der kulturellen Identität einer Stadt beziehungsweise einer Dorfschaft zu tun. |
Am 2. Juni 2010 wurde über den Straßennamen im Bauausschuss beraten, wozu in den Lübecker Nachrichten am 4. Juni der folgende Artikel seiner Redakteurin Ulrike Benthien erschienen ist:In Neudorf gibt es jetzt die Straße PerlaEutin - Mit einer Perlenkette beschenkt Finn Pitzner nach eigener Aussage künftige Bauherrinnen, die im Neubaugebiet an der Beuthiner Straße ein Grundstück von ihm erwerben - passend zum Straßennamen Perla. Den legte der städtische Bauausschuss am Mittwoch fest. Weil seiner Bitte, den Tagesordnungspunkt abzusetzen, um die Dorfschaftsversammlung in Neudorf am 8. Juli und eine Diskussion über den Namen abzuwarten, nicht entsprochen wurde, hatte Dorfvorsteher Rüdiger Haid die Sitzung gleich zu Beginn aus Protest verlassen. Seit Monaten hatte er gegen den Namen Perla argumentiert. Und war bitter enttäuscht, dass den Neudorfern kein Aufschub gewährt und Gehör geschenkt wurde. |
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