Anlässlich der Verabschiedung des 1. Nachtragshaushalts für 2011 haben die Eutiner Grünen am 16. Juni 2011 den folgenden Antrag gestellt:

Brücke am Kuhbergredder muss erreichbar sein

Die Haushaltsstelle 630.007.9501 (Hochbaumaßnahme Brücke Kuhbergredder) wird mit einem Sperrvermerk versehen. Dieser darf durch den Bau- und Entwässerungausschuss nach Vorlage eines Gutachtens über die dauerhafte Tragfähigkeit des Untergrundes für den Weg beiderseits der Brücke aufgehoben werden. Begründung:
Als die drei Varianten für den Standort der Brücke und die Wegführung erörtert worden sind, war immer klar, dass die gegenwärtige Wegführung von den drei Varianten die schlechteste ist. Der Weg ist oft überschwemmt und noch öfter verschlammt. Dagegen ist unklar, ob ein weiteres Aufbringen von festem Material auf einem unbefestigtem Untergrund hilfreich ist oder nicht langfristig zu einem Versinken des Weges im morastigen Untergrund führt. Dann wären Steuergelder in Höhe von 230.000 Euro für eine Brücke verbaut, zu der man nicht hinkommen kann, und die Stadt Eutin hätte sich einen exponierten Platz im Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes gesichert.
Der Antrag wurde zwar in der Sitzung der Stadtvertretung am 6. Juli 2011 mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP abgelehnt. Nur die FWE hat uns wieder unterstützt. Eine neue Standortdiskussion ist dann im Bau- und Entwässerungsausschuss abgewürgt worden. Als Grund wurde das Scheitern der Grunderwerbsverhandlungen genannt. Pikanterweise laufen die Pferde einer FDP-Stadtvertreterin auf der Wiese, von der die Stadt einige Quadratmeter erwerben müsste.
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